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22.11.2018

Keine Chance bei Bauchspeicheldrüsenkrebs??


 Nach der Diagnose leben Patienten im Schnitt noch 4,6 Monate: Im Gegensatz zu vielen anderen Krebsarten sterben immer mehr Menschen in der Europäischen Union an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht des Europäischen Gastroenterologen-Verbands. Die Zahl der Toten in der EU sei zwischen 1990 und 2016 um 62 Prozent gestiegen, von 56.072 auf 90.591.

EU-weit leben nur drei Prozent der Patienten, bei denen ein sogenanntes Pankreaskarzinom festgestellt wurde, noch länger als fünf Jahre nach der Diagnose und gelten damit als geheilt. Damit hätten sich die Überlebenschancen für diese Krebsart in den vergangenen 40 Jahren kein Stück verbessert, so die Autoren des Berichts.

Tumor wird oft erst spät entdeckt


Am Pankreaskarzinom sterben immer noch mehr als 90 Prozent der Patienten in Deutschland", sagt auch Alexander Stein vom Krebszentrum des Hamburger Universitätsklinikums Eppendorf (UKE). "Es ist der Tumor, bei dem sich alle neuen Therapien schlechter anwenden lassen als bei anderen Krebsarten." Zwar steige auch bei Darmkrebs und Brustkrebs die Zahl der Neuerkrankungen, gleichzeitig würden diese Krebsarten aber immer früher entdeckt und seien zunehmend besser behandelbar.

Krebs in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) war im Jahr 2015 die vierthäufigste krebsbedingte Todesursache in Deutschland. Laut Statistischem Bundesamt starben daran rund 17.000 Menschen - mehr als sieben Prozent aller Krebstoten. Auf Platz eins lagen demnach Lungen- und Bronchialkrebs mit zusammen mehr als 45.000, Darmkrebs mit 24.000 und Brustkrebs mit mehr als 18.000 Toten

Am Pankreaskarzinom sterben immer noch mehr als 90 Prozent der Patienten in Deutschland", sagt auch Alexander Stein vom Krebszentrum des Hamburger Universitätsklinikums Eppendorf (UKE). "Es ist der Tumor, bei dem sich alle neuen Therapien schlechter anwenden lassen als bei anderen Krebsarten." Zwar steige auch bei Darmkrebs und Brustkrebs die Zahl der Neuerkrankungen, gleichzeitig würden diese Krebsarten aber immer früher entdeckt und seien zunehmend besser behandelbar.

Krebs in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) war im Jahr 2015 die vierthäufigste krebsbedingte Todesursache in Deutschland. Laut Statistischem Bundesamt starben daran rund 17.000 Menschen - mehr als sieben Prozent aller Krebstoten. Auf Platz eins lagen demnach Lungen- und Bronchialkrebs mit zusammen mehr als 45.000, Darmkrebs mit 24.000 und Brustkrebs mit mehr als 18.000 Toten